{"id":578,"date":"2022-03-19T18:16:38","date_gmt":"2022-03-19T17:16:38","guid":{"rendered":"https:\/\/test.akwg.rwth-aachen.de\/?page_id=578"},"modified":"2022-03-19T18:29:08","modified_gmt":"2022-03-19T17:29:08","slug":"12-akwg-tag-der-wissenschaftsgeschichte-2019","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/akwg.rwth-aachen.de\/?page_id=578","title":{"rendered":"12. AKWG-Tag der Wissenschaftsgeschichte [2019]"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-ast-global-color-6-background-color has-background\"><strong>Vergangenheit analysieren \u2013 Zukunft gestalten.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/strong><br><br><strong>Technik-, wirtschafts- und sozialhistorische Forschung seit den 1960er Jahren<\/strong><br><br>Das mit der sukzessiven Bew\u00e4ltigung der NS-Traumata wachsende kritische Bewusstsein um die Relevanz struktureller technologischer und sozial\u00f6konomischer Zusammenh\u00e4nge f\u00fchrte der bundesrepublikanischen Gesellschaft die Bedingtheit von Vergangenheit und Gegenwart drastisch vor Augen; sei es in Bezug auf das \u201eWirtschaftswunder\u201c oder die aufkeimende gesellschaftliche Unruhe. Das Jahr 1968 gilt nicht von ungef\u00e4hr als Epochenjahr. Ein Ergebnis dieser Prozesse war der Ausbau der universit\u00e4ren Forschungsinstitutionen; so auch an der RWTH Aachen. Die Tagung nimmt das 50j\u00e4hrige Bestehen der Professur zum Anlass f\u00fcr einen selbstkritischen R\u00fcck- und Ausblick auf die Disziplin an sich, ihr Selbstverst\u00e4ndnis sowie die daraus abgeleiteten Themen und Methoden. Generell geht es um die Wahrnehmung und die Generierung von Wissen sowie den Umgang damit.<br><br>Exemplarisch genannt seien folgende Aspekte:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; die Ausweitung existierender bzw. Erschlie\u00dfung neuer Themengebiete,<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; die Integration sozial- bzw. naturwissenschaftlich basierter Methoden,<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; quantitativ-statistische, EDV gest\u00fctzte Analyseverfahren,<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Interdisziplinarit\u00e4t,<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; sich wandelnde Publikationskulturen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-ast-global-color-6-background-color has-background\">Willkommen sind Beitr\u00e4ge, die das skizzierte Spektrum im breitesten Sinne theoretisch angeleitet thematisieren. Die ganzheitliche Interpretation des Beziehungsdreiecks Mensch-Technik-Wirtschaft, ob als Fallbeispiel oder Modellentwurf, soll M\u00f6glichkeiten und Grenzen der Forschung ausloten. Beitr\u00e4ge mit Praxis- bzw. Gegenwartsbezug im Sinne einer Interpretation von Geschichte als Dialog der Gegenwart mit der Vergangenheit \u00fcber die Zukunft und einem historisch basierten Forschungskonzept sind deshalb explizit erw\u00fcnscht. Die Verortung des Faches in einer digitalen Gesellschaft bzw. Wissenschaft ist damit aufs engste verkn\u00fcpft. Wie definiert sich unser Fach in einem von Algorithmen bestimmten globalen Forschungskosmos? Kann oder will es in einer realit\u00e4tsentkoppelten \u201eKuschelecke\u201c marginalisiert \u00fcberleben? Bietet eine bewusst mitgestaltende politische Ambition auf der Basis systematischer multimodaler Forschungsans\u00e4tze eine Perspektive? Als Indiz f\u00fcr den Bedarf nach gesichertem historischem Wissen mag die zarte Renaissance der Zahl der Professuren einerseits und die H\u00e4ufung longitudinaler wirtschafts- bzw. ingenieurswissenschaftlicher Forschungsans\u00e4tze andererseits gelten.<br><br>Die Tagung findet am 15. Februar 2019 in Aachen statt. Veranstalter ist das Lehr- und Forschungsgebiet Wirtschafts-, Sozial- und Technologiegeschichte in Kooperation mit dem Aachener Kompetenzzentrum Wissenschaftsgeschichte.<br><br>(www.wisotech.rwth-aachen.de; www.akwg.rwth-aachen.de)<br><br>Vortragsskizzen im Umfang von maximal 500 W\u00f6rtern senden Sie bitte in digitaler Form bis zum 10.12.2018 an Univ.-Prof. Dr. phil. Paul Thomes (pt(at)wisotech.rwth-aachen.de). Die Entscheidung \u00fcber die Annahme f\u00e4llt zeitnah.<br><br>Es besteht die M\u00f6glichkeit der Publikation von Beitr\u00e4gen in einem Tagungsband der Schriftenreihe des AKWG der RWTH bzw. der Schriftenreihe WISOTECH. Die Manuskripte erbitten wir m\u00f6glichst bis zum 31.3.2019.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vergangenheit analysieren \u2013 Zukunft gestalten.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Technik-, wirtschafts- und sozialhistorische Forschung seit den 1960er Jahren Das mit der sukzessiven Bew\u00e4ltigung der NS-Traumata wachsende kritische Bewusstsein um die Relevanz struktureller technologischer und sozial\u00f6konomischer Zusammenh\u00e4nge f\u00fchrte der bundesrepublikanischen Gesellschaft die Bedingtheit von Vergangenheit und Gegenwart drastisch vor Augen; sei es in Bezug auf das \u201eWirtschaftswunder\u201c oder die aufkeimende &hellip;<\/p>\n<p class=\"read-more\"> <a class=\"\" href=\"https:\/\/akwg.rwth-aachen.de\/?page_id=578\"> <span class=\"screen-reader-text\">12. 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