{"id":138,"date":"2021-12-22T12:29:11","date_gmt":"2021-12-22T11:29:11","guid":{"rendered":"http:\/\/test.akwg.rwth-aachen.de\/html\/?page_id=138"},"modified":"2021-12-22T12:29:11","modified_gmt":"2021-12-22T11:29:11","slug":"allgemeine-hinweise-fuer-doktoranden","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/akwg.rwth-aachen.de\/?page_id=138","title":{"rendered":"Allgemeine Hinweise f\u00fcr Doktoranden"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Vorbemerkung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Promotion im Fach Wissenschaftsgeschichte bedeutet i.d.R. eine Dop\u00adpel\u00adqualifikation, n\u00e4mlich in historischer und in objektwissenschaftlicher (z.B. naturwissen\u00adschaftlicher) Hinsicht. Da die Promovierenden unterschiedliche Studienabschl\u00fcsse mitbrin\u00adgen, m\u00fcssen in der Doktorandenausbildung individuelle L\u00f6sungen f\u00fcr die interdisziplin\u00e4re Be\u00adtreu\u00adung gefunden werden. Dazu geh\u00f6rt, dass Promotionsvorhaben ggf. von Anfang an von einem weiteren Hochschullehrer mitbetreut werden, der i.d.R. die f\u00fcr die Arbeit einschl\u00e4gige (natur\u00adwissenschaftliche) Objektdisziplin vertritt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Voraussetzungen f\u00fcr die Annahme als Doktorand<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1.<\/strong> Anfertigung eines Expos\u00e9s zum k\u00fcnftigen Promotionsthema oder alternativ Nachweis eines routinierten und souver\u00e4nen Umgangs mit der deutschen Schriftsprache. Deutsche Sprachkenntnisse sind erforderlich; die Dissertation kann jedoch auch auf Englisch verfasst werden. Einzelheiten regeln die Promotionsordnungen der jeweiligen Fakult\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2.<\/strong> Teilnahme an wissenschaftlichen Kolloquien der betr. Institute (Einf\u00fchrung in das wissenschaftliche Arbeiten und Heranf\u00fchrung an den derzeitigen Forschungsstand des betreffenden Teilbereichs)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.<\/strong> Regelm\u00e4\u00dfiger Besuch der institutsspezifischen Lehr- und Fortbildungsveranstaltungen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. <\/strong>(Je nach Promotionsthema:) Nachweis einschl\u00e4giger Sprachkenntnisse<\/p>\n\n\n\n<p>Nach unserer Erfahrung wird der Zeitbedarf f\u00fcr eine Doktorarbeit in einem unserer Teilbereiche von Nicht-Geisteswissenschaftlern oft untersch\u00e4tzt. \u00dcberpr\u00fcfen Sie daher ggf. selbstkritisch Ihre Interessenlage. Wenn Sie die folgenden Fragen \u00fcberwiegend mit &#8222;Ja&#8220; beantworten, kommen Sie f\u00fcr eine Promotion in einem unserer Teilbereiche in Frage:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Lesen Sie gerne, schnell und viel?<\/li><li>Haben Sie Spa\u00df am Formulieren und Schreiben? F\u00e4llt Ihnen das Schreiben leicht?<\/li><li>Recherchieren Sie gerne? F\u00fcr Archivarbeiten: Haben Sie detektivisches Interesse bzw. einen langen Atem, wenn Sie einer Sache auf der Spur sind?<\/li><li>F\u00e4llt es Ihnen leicht, Gedankeng\u00e4nge zu ordnen und Gliederungen (Konzepte) zu erstellen?<\/li><li>K\u00f6nnen Sie Ihrem Alltag gen\u00fcgend Zeit abtrotzen, um ihre Rechercheergebnisse zu Papier zu bringen? (Beachten Sie: Gemeint sind hiermit eben nicht viele einzelne, \u00fcber die Woche verstreute Stunden, sondern ein Zeitfenster von mehreren Stunden am St\u00fcck, in dem Sie sich ungest\u00f6rt in die Schreibarbeit vertiefen k\u00f6nnen, denn nur eine solche Vorgehensweise ist erfolgstr\u00e4chtig).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Vom ersten Promotionsjahr an wird die Teilnahme an den Jahrestagungen des Driburger Kreises<br>(einem \u00fcberregionalen Gespr\u00e4chskreis von Nachwuchswissenschaftler(inne)n der Wissenschafts-, Medizin- und Technikgeschichte) empfohlen; vom zweiten Promotionsjahr an wird von den Doktoranden erwartet, dass sie Ergebnisse ihrer Arbeit mindestens einmal auf einer nationalen oder internationalen wissenschaftshistorischen Tagung zu Diskussion stellen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir bieten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>eine individuelle thematische Beratung nach Terminvereinbarung<\/li><li>eine themenbezogene, individuelle Betreuung<\/li><li>eine rasche Korrektur der Teil-, Roh- und Endfassung der Arbeiten<\/li><li>Hilfestellung bei der Beschaffung eines Promotionsstipendiums, sofern das gew\u00e4hlte Thema dies aussichtsreich erscheinen l\u00e4sst; als Tr\u00e4ger kommt die Graduiertenf\u00f6rderung der einzelnen Begabtenf\u00f6rderungswerke sowie eine Reihe von Stiftungen in Betracht.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>N\u00fctzliche Hinweise finden Doktoranden auch auf den Seiten von THESIS, einem interdisziplin\u00e4ren Netzwerk von Promovierenden und Promovierten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbemerkung Eine Promotion im Fach Wissenschaftsgeschichte bedeutet i.d.R. eine Dop\u00adpel\u00adqualifikation, n\u00e4mlich in historischer und in objektwissenschaftlicher (z.B. naturwissen\u00adschaftlicher) Hinsicht. 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